Wir waren gestern zur Eröffnung der Deutschen Gamestage in Berlin. Zusammen mit der Entwicklerkonferenz Quo Vadis finden diese vom 27. bis 29. April im bcc am Berliner Alexanderplatz statt. Mit einer leichten Verspätung von etwa zwanzig Minuten ging dann auch die Eröffnung los. Frau Müller (Geschäftsführerin Medienboard) begrüßte die zahlreichen (etwa 200) Gäste und gab eine kurze Übersicht über den Ablauf der Eröffnung. Mit über 750 Anmeldungen seien dieses Jahr so viele Teilnehmer, wie nie zuvor anwesend. Seit 2007 gibt es die Deutschen Gamestage und dieses Jahr wird sogar der Computerspielepreis verliehen.
Bei der folgenden Diskussion ging es vor Allem um die Strategie der Konzerne. Mit dabei waren Martin Hüppe (Cornelsen), Martin Moszkowicz (Constantin), Jin Choi (MTV Networks), Thomas A. Curran (Telekom), Rainer Markussen (Gamigo) und Dr. Jan Wergin (Bigpoint). Moderiert wurde die offene Diskussion von Sigrid Eck, der stellvertretenden Ressortleiterin Medien des W&V Verlages aus München. Nach etwa anderthalb Stunden des Austauschs, Mitteilens und in meinem Fall des Zuhörens endete die Diskussion, da schon um 18:30 Uhr Daniel und Simon von GameOne die Game-Highlights 2010 präsentierten.

Was mich dabei verwunderte war die Tatsache, das es dabei nicht wirklich um einen Blick in die Zukunft ging, sondern um bereits erschienende Spiele. Der Einstieg fand über einen Rückblick in die Anfänge der Computerspiele statt. Retro-Games sind wieder stark im Kommen und vor allem bei den Indie-Games-Machern sehr gefragt. Außerdem sprachen die beiden über große Titel wie Mass Effect 2, God of War III, Heavy Rain, BioShock 2 oder auch StarCraft II. Gut, beim letzten Titel haben wir tatsächlich ein Spiel, das noch nicht erschienen ist. Die Diskussion zu Modern Warfare 2 durfte natürlich auch nicht fehlen und wurde sogar mit einen eigenen Film in der Präsentation bedacht. Nicht vergessen wurden aber auch die Facebook-Spiele oder Meilensteine wie zum Beispiel Plants vs. Zombies. Hier hätte ich gerne noch länger den Worten der Beiden gelauscht, doch um kurz nach 19:30 Uhr war die einstündige Präsentation auch schon wieder vorbei.
Danach gings noch ins PLAY Berlin und am späteren Abend zum Essen im Palais am Festungsgraben.
