Das Spielprinzip von Hunted (Bethesda Softworks) tritt in die „Fußstapfen“, des längst vergessenen, Atari Klassiker Gauntlet.
In dem Arcade Klassiker aus den Jahre 1985 konnte man als einer von vier tapferen Recken im Team mit bis zu drei weiteren Streitern simultan gegen Untote und allerlei Fantasygestalten in die Schlacht ziehen.
Zur Auswahl standen damals ein Krieger, ein Zauberer, eine Magierin und ein Bogenschütze.
Mit dem Held seiner Wahl mussten große Dungeons erkundet, sich gegenseitig Deckung geben und wie sollte es anders sein, Schätze erbeutet werden.
Am grundlegenden Spielprinzip hat sich nicht viel geändert J Warum auch man sollte nichts verschlimmbessern
Aber das audiovisuelle Drumherum lässt auf einen Teamplayer Actionhit für die PS3, XB360 und den PC hoffen, der das Wahr macht, was andere Titel nur versprochen haben.
Team me up, Caddoc
Spiele mit einer Optionsmöglichkeit auch im Coop Modus zu spielen sind zunehmend wieder groß im Kommen.
Gerade ein recht simples und trotzdem motivierendes Spielprinzip, wie das Hack ´n Slay Genre, bietet sich für eine solche Teamarbeit bestens an.
Mal ganz ehrlich, wer geht nicht gerne einmal zu zweit auf die Jagd nach widerlichen Fantasy Dämonen und auf die Schatzsuche nach mystischen Steinen.
Als Held bzw. Heldin Eurer Wahl stehen zur Verfügung die Elfin Elara und der Krieger Caddoc.
Klassische Rollenverteilung gibt es auch bei Hunted, die Elfin Elara kämpft am liebsten mit einem recht handlichen Bogen und richtet somit Schaden auf Distanz an. Der Krieger Caddoc stürzt sich folglich am liebsten direkt rein ins Gemenge um mit seinem riesigen Breitschwert alles … naja das kann sich jeder selber ausmalen.
Das was das Spiel aber so positiv aus dem Allerlei heraushebt ist die Möglichkeit seine Schlagkraft zu potenzieren, in dem man die Distanz- und Nahkampffähigkeiten richtig kombiniert.
Wenn gerade keine zweiter Spieler zu Hand ist, wird die zweite Spielfigur von der KI übernommen.
Bevor ich den einzigen Kritikpunkt vergesse, Coop kann leider nur Online gespielt werden. Die Entwickler begründen das recht gut nachvollziehbar. Jeder Spieler soll das max. Spielerlebnis erfahren können und das geht nicht via Splittscreen.
Andererseits ist der gesellige Hack ´n Slay Abend, mit Brezeln, Malzbier und einem guten Freund, etwas außen vor.
Grafisch setzt Hunted Maßstäbe, die Unreal Engine 3 sieht wieder einmal beeindruckend aus und zeigt gut was mit der aktuellen Konsolengeneration möglich ist.
Die Details, in der Rüstung, der beiden Hauptprotagonisten sind sehr detailliert gelungen. OK bei der Elfin gibt es weniger Details, dafür mehr zu sehen.
Was mir persönlich an dem Titel super gefällt ist das Spielgefühl. Es erinnert mich stark an Gears of War und damit bin ich quasi, was die Steuerung betrifft, zuhause.
Das feuern mit der Armbrust, aus der Deckung, auf die Horden der Untoten ist ein Riesenspaß, andererseits mit dem Breitschwert in die Monsterhorden vor zu preschen und für Ordnung zu sorgen ist auch nicht von der Hand zu weisen.
Durch die geschickte Kombination von Magie, schnellen aber leichten und schweren Angriffen zerbersten die Knochen der Gegner in tausend Splitter.
Hunted – Die Schmiede der Finsternis ist ein Actionspektakel, das man jedem erwachsenen Spieler mit einer Affinität für harte Fantasykost wärmstens ans Herz legen kann.
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